Ein Computermonitor auf einem Schreibtisch zeigt verschiedene Daten-Dashboards
Sicherheit & Governance

Zugriff, Verschlüsselung und Nachvollziehbarkeit als Teil der Architektur

Brikadent verarbeitet Markt- und Geschäftsdaten für Entscheidungsprozesse, bei denen Vertraulichkeit kein Zusatz, sondern Voraussetzung ist. Diese Seite beschreibt, wie Zugriffsrechte vergeben, Daten gespeichert und Änderungen an Analysen nachvollzogen werden.

Getrennte Zuständigkeiten statt pauschaler Zugriffe

Jede Analyse durchläuft dieselbe Kette aus Erfassung, Prüfung und kontrolliertem Zugriff. Niemand erhält mehr Rechte, als für die jeweilige Aufgabe nötig sind — unabhängig davon, ob es sich um interne Bearbeitung oder Kundenzugriff handelt.

Eingabedaten werden einem Projekt zugeordnet
↓
Zugriff ausschließlich über autorisierte Konten
↓
Verarbeitung mit protokollierten Annahmen
↓
Ausgabe bleibt dem ursprünglichen Konto zugeordnet

Diese Kette verhindert, dass Analyseergebnisse ohne erkennbaren Ursprung weitergereicht werden. Jeder Schritt bleibt dem Projekt zugeordnet, von dem er ausging.

Grundsätze im Umgang mit Daten
Zugriff nach Rolle Konten erhalten nur die Rechte, die für ihre konkrete Aufgabe erforderlich sind.
Verschlüsselte Übertragung Daten werden auf dem Weg zwischen Browser und Verarbeitung verschlüsselt übertragen.
Projektbezogene Trennung Daten unterschiedlicher Projekte werden logisch voneinander getrennt gehalten.
Begrenzte Aufbewahrung Eingabedaten werden nicht länger vorgehalten, als für den jeweiligen Zweck nötig.

Konkrete Fristen und Verantwortlichkeiten richten sich nach dem jeweiligen Vertrag und werden auf Anfrage dokumentiert.

Drei Ebenen der Absicherung

Sicherheit ist bei Brikadent kein einzelnes Feature, sondern verteilt sich auf technische, organisatorische und vertragliche Maßnahmen, die sich gegenseitig ergänzen.

Technisch

Zugriffskontrolle

Konten werden einzeln angelegt und mit klar abgegrenzten Rechten versehen. Geteilte Sammelzugänge sind in der Architektur nicht vorgesehen, damit jede Aktion einem konkreten Nutzer zugeordnet bleibt.

Organisatorisch

Minimalprinzip bei Datenzugriff

Interner Zugriff auf Kundendaten ist auf die Personen beschränkt, die mit der jeweiligen Bearbeitung befasst sind. Zugriffe außerhalb des eigenen Zuständigkeitsbereichs sind nicht vorgesehen.

Vertraglich

Klare Verantwortlichkeiten

Wer welche Daten zu welchem Zweck verarbeitet, wird vertraglich festgehalten. Das schließt Regelungen zu Unterauftragsverhältnissen und zur Löschung nach Vertragsende ein.

Wie Anfragen zur Datenverarbeitung bearbeitet werden

Wenn Kunden oder Interessenten Details zur Verarbeitung ihrer Daten anfragen, folgt die Bearbeitung einem festen Ablauf, statt einzelfallabhängig improvisiert zu werden.

01

Anfrage einordnen

Die Anfrage wird dem betreffenden Projekt oder Vertrag zugeordnet, um zu klären, welche Daten konkret betroffen sind.

02

Umfang prüfen

Es wird festgestellt, welche Informationen zur Beantwortung herausgegeben werden können, ohne Rechte Dritter oder laufende Verfahren zu berühren.

03

Antwort dokumentieren

Die Rückmeldung erfolgt schriftlich über den im Vertrag hinterlegten Kontaktweg und wird für Rückfragen nachvollziehbar festgehalten.

Drei Personen analysieren Finanzdiagramme auf einem breiten Monitor im Büro

Prüfung statt Vertrauensvorschuss

Annahmen, die in eine Analyse einfließen, werden nicht stillschweigend übernommen. Wer eine Berechnung ändert oder neue Eingabedaten einspielt, hinterlässt eine nachvollziehbare Spur, die sich auf das jeweilige Konto zurückführen lässt.

Das betrifft auch interne Abläufe: Änderungen an Standardannahmen oder Modellparametern werden dokumentiert, bevor sie in laufende Auswertungen übernommen werden. So bleibt nachvollziehbar, welche Version einer Analyse zu welchem Zeitpunkt welche Grundlage hatte.

Diese Disziplin ist weniger ein zusätzliches Feature als eine Voraussetzung dafür, dass Ergebnisse später noch erklärbar sind — gerade dann, wenn Entscheidungen auf Basis älterer Analysen hinterfragt werden.

Fragen zu Datenschutz und Zugriff

Eine Auswahl der Punkte, die im Vorfeld einer Zusammenarbeit am häufigsten geklärt werden.

Wer hat innerhalb von Brikadent Zugriff auf meine eingegebenen Daten?

Zugriff erhalten ausschließlich Personen, die mit der Bearbeitung des jeweiligen Projekts befasst sind. Eine pauschale Einsicht für alle Mitarbeitenden ist in der Architektur nicht vorgesehen.

Werden meine Daten an Dritte weitergegeben?

Eine Weitergabe erfolgt nur im Rahmen dokumentierter Auftragsverhältnisse, etwa an technische Dienstleister, die an der Bereitstellung der Plattform beteiligt sind. Details dazu werden auf Anfrage vertraglich festgehalten.

Wie lange werden Eingabedaten gespeichert?

Die Aufbewahrungsdauer richtet sich nach dem jeweiligen Vertragszweck und wird nicht pauschal über alle Kunden hinweg festgelegt. Auf Wunsch lässt sich eine Löschung nach Abschluss eines Projekts vereinbaren.

Wie wird nachvollzogen, wer eine Analyse verändert hat?

Jede Änderung an Eingabedaten oder Annahmen bleibt dem Konto zugeordnet, von dem sie ausging. Das erlaubt eine Rückverfolgung, welche Version einer Auswertung zu welchem Zeitpunkt vorlag.

An wen wende ich mich bei konkreten Sicherheitsfragen?

Anfragen zu Datenschutz und Datensicherheit werden über die im Impressum und in der Datenschutzerklärung genannten Kontaktwege entgegengenommen und entlang des dort beschriebenen Ablaufs beantwortet.

Fragen zur Datenverarbeitung vor dem Start klären

Wer vor einer Zusammenarbeit Details zu Zugriffsrechten, Speicherung oder Vertragsgestaltung klären möchte, kann dies vorab tun, statt erst nach dem ersten Projekt danach zu fragen.